Kindergottesdienst

Auch heute fühlte sich der Mai eher an wie der April, aber wir hatten einen richtig schönen Nachmittag.

„Einfach spitze, dass Du da bist“

Mit diesem Bewegungslied wurden die drei Kindergottesdienstkinder begrüßt. Wir erklärten kurz unsere Pläne für den Nachmittag und machten uns dann auf Weg. Als erstes sorgten wir für einen trockenen Ort und bauten ein Zeltdach auf. Nun wurden die Decken ausgebreitet und wir machten es uns so richtig gemütlich. Begrüßung, Anwesenheitsliste, Kerze anzünden, Gebet …alles wie immer, nur eben draußen.
Wir wuschen unsere Hände und packten unser Essen und Trinken aus. Zuerst rätselten wir etwas herum, um welche Geschichte es heute gehen würde, aber dann holte Janina eine Kinderbibel aus ihrem Rucksack und fing an die Geschichte zu erzählen. Sie handelte von einem neuen Anfang. Schnell merkten die Kinder, dass sie die Geschichte schonmal gehört hatten. Mit dem Regen hatten wir Glück. Tatsächlich setzte er genau in dem Moment an, als Janina aus der Kinderbibel den Satz „es fing an zu regnen“ vorlas. Es wurde richtig laut unter unserer Plane, je wilder die Tropfen fielen.
Nach dem langen Sitzen wurde es mal wieder Zeit sich zu bewegen. Unser Plan war auch ein Arche Noah zu bauen und dafür herdumliegendes Totholz zu nutzen. Wir fanden ideale Äste, die sehr gut die Kontur eines Schiffsrumpfs darstellten. Jede schleppte Äste und fügte sie in die Arche ein. Zum Schluss waren wir richtig zufrieden mit unserem Bauwerk und machten noch ein gemeinsames Foto.
Ganz in der Nähe unserer Arche Noah fanden wir eine besonders hübsche lilafarbene Blume. Eine einheimische Orchidee, das gefleckte Knabenkraut.

 

Wieder mussten wir unsere Hände waschen, weil wir durch das Stöcke schleppen dreckige Hände und beendeten unseren Kindergottesdienst mit dem Vater Unser und dem Segen.

 

 

 

Christine Gerth




Kindergottesdienst Palmsonntag und Ostern

Wenn uns das im vergangenen Jahr jemand erzählt hätte, dass wir Ostern 2021 erneut Kindergottesdienst unter Pandemiebedingungen feiern würden, wir hätten es nicht geglaubt. Wie gut, dass wir unsere Erfahrung aus dem vergangenen Jahr mitbrachten und darauf aufbauen konnten.

An Palmsonntag und Ostern stand das Tor am Ballersbacher Weg für alle angemeldeten KiGo-Familien offen. Leider mussten viele Familien die Feiertage wegen Quarantäne daheim verbringen und so verdanken wir es Familie Krimmel, dass ein wunderbarer Ostergarten entstand. Stöcke, Steine, Zapfen, Rinde, Äste, Holzscheiben… alles wurde gebraucht und verbaut.

Es entstanden verschiedene Orte, die aus der biblischen Erzählung hervorgehen: Die Stadt Jerusalem mit einem Tisch an dem Jesus mit seinen Freunden feierte, der Garten Gethsemane, ein Hügel außerhalb der Stadt mit dem Kreuz und noch weiter außerhalb - das Steingrab.

Das Team für Kindergottesdienst unterstützte mit Ideen und Arbeitsmaterial. Am Ende schauten alle zufrieden auf das umfassende Werk. Kleine Ortschilder wurden direkt am Ostergarten angebracht und die Bildkarten mit der biblischen Geschichte fand am Gartenzaun einen passenden Platz.

Der Ostergarten des CVJM Kindergottesdienstes war nach seiner Fertigstellung an jedem Tag der Karwoche für eine Stunde geöffnet. Alle Besucher, die kamen, konnten zuerst die am Zaun angebrachte Geschichte lesen und anschließend den schön gestalteten Ostergarten mit den verschiedenen Orten der biblischen Erzählung anschauen.

So war es auch am Ostersonntag.

Diesmal wurden die angemeldeten Familien mit einem Lied empfangen: “Wir feiern heut ein Fest, weil Gott uns alle liebt…“ Gemeinsam und erzählend wurde von Ort zu Ort gegangen. Am Steingrab gab es eine Veränderung: Es war offen, die Steine weg, eine Kerze brannte und erinnerte an die frohe Botschaft des Engels: „Jesus ist auferstanden!“

„Halleluja, es ist Ostern, halleluja Jesus lebt!“

Mit diesem Lied wurden die Familien verabschiedet und begaben sich nun in den Innenhof des Kleinen Gemeindehauses, wo noch eine Überraschung wartete.

Auf dem festlich geschmückten Hof wurden die Kinder mit ihren Eltern freudig begrüßt und bekamen den Hinweis, dass der Osterhase etwas versteckt hatte. Es war gar nicht so einfach über die Treppen in den bewachsenen Hang zu gelangen. Aber wirklich.

Alle hatten Glück und fanden zwischen dem Efeu ein kleines Osternest.

Wir freuen uns, dass wir wenigstens einige Familien begrüßen konnten. Die anderen, die angemeldet waren und wegen Quarantäne das Haus hüten mussten, hatten eine kleine Überraschung vor ihrer Haustür.

Und dann gab es noch ganz unabhängig von Ostern einige überraschende Geschenke. Wie versprochen hatten wir uns die Anwesenheit des vergangenen Jahres angeschaut und konnten deutlich einige Gewinnerinnen und Gewinner ermitteln.

 



Christine Gerth



Kindergottesdienst am 6. März

Nach einer langen Pause aufgrund der Kontaktbeschränkungen konnte endlich wieder Kindergottesdienst gefeiert werden. Dazu haben sich vier Mitarbeiter und acht Kinder auf dem Parkplatz des Waldfriedhofs getroffen. Nach einer kurzen Begrüßung im Stehkreis – natürlich mit ausreichendem Abstand und Masken – ging es gemeinsam auf den Weg zu einer Lichtung im Wald in der Nähe der Tennisplätze. Unterwegs wurde am Ziegengehege ein kleiner Zwischenstopp gemacht, um die Ziegen zu füttern. Allerdings schienen die Ziegen die Sonnenstrahlen zu sehr zu genießen, da sie trotz der leckeren Möhren, die Christine mitgebracht hatte, sich nicht bewegten. An der Lichtung angekommen, breiteten alle ihre Picknickdecken aus und setzten sich in einen großen Kreis mit dem Kreuz und der Kerze in der Mitte. Auf den Decken konnten alle ihre Masken abziehen, um etwas frische Luft zu schnappen. Birgit zündete gemeinsam mit Lina die Kerze an und reichte anschließend unsere Geburtstagskiste rum, aus der sich alle Kinder etwas aussuchen durften, die seit dem letzten Kindergottesdienst Geburtstag hatten. Da dieser so lange her war, waren es auch entsprechend viele Kinder, die sich ein Geschenk nehmen durften. Nachdem sich jeder etwas ausgesucht hat, erzählte Björn die Geschichte von Zachäus. Er war ein kleiner Mann, der als Zöllner in Jericho gearbeitet hat. Dabei hat er oft mehr Geld von den Menschen kassiert, als er eigentlich durfte und ist so sehr reich geworden. Die Menschen konnten sich nicht dagegen wehren und mochten Zachäus deswegen nicht. Als eines Tages Jesus in die Stadt kam, stieg Zachäus auf einen Maulbeerbaum, um ihn trotz der Menschenmenge sehen zu können. Jesus kam zu ihm und fragte ihn, ob er mit seinen Freunden bei ihm zu Gast sein darf, obwohl die Leute ihm sagten, dass Zachäus kein guter Mensch sei. Zachäus stimmte schnell zu und lud sie in sein großes Haus ein. Nachdem er zusammen mit ihnen gegessen und geredet hatte, merkte er wie schön es ist in einer Gemeinschaft zu leben. Deshalb beschloss er seine Sünden wieder gut zu machen, indem er das Geld, was er sich unrechtmäßig genommen hatte, mehrfach zurückzuzahlen und die Hälfte seines Vermögens den Armen zu geben. Diese Geschichte zeigt uns, dass auch Menschen, die anderen Unrecht getan haben, dazu in der Lage sind Gutes zu tun. Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Nach dieser Geschichte war noch kurz Zeit, um ein wenig im Wald zu toben. Christine hatte Seile mitgebracht, mit denen die Kinder etwas klettern konnten. Etwas später hat sie noch ein paar Spiele gezeigt, die man mit Hilfe der Seile gemeinsam im Kreis spielen kann. Die Kinder hatten großen Spaß, allerdings mussten wir bald danach unseren KiGo beenden, damit wir die Eltern nicht warten lassen. Nach dem Vater Unser und dem Segen wurden die Sachen gepackt und sich auf den Rückweg gemacht. Unterwegs hielten wir nochmal kurz bei den Ziegen, die nun doch Hunger zu haben schienen. Auf dem Parkplatz warteten schon die Eltern und alle verabschiedeten sich voneinander

 

 


Janina Sauermann




KiGo am Faschingssamstag

Am Samstag den 13. Februar 2021 stand unser erster KiGo-Termin für dieses Jahr an.

Obwohl wir uns aufgrund des immer noch andauernden Lockdowns nicht zu einem normalen KiGo treffen konnten, wollten wir gerne etwas für die KiGo-Kids und ihre Familien anbieten.

Zwar bei Minustemperaturen, aber strahlendem Sonnenschein machten sich zwischen 14:00 und 17:30 Uhr 8 Familien auf zu unserer Faschingsdorfralley. Wer wollte, konnte sich zuhause verkleiden. Das haben auch einige gemacht und ihr saht super aus :-)

Beim Pfarrbüro hat sich jede Familie einen Laufzettel abgeholt und dann ging es los zum Brunnenplatz. Dort galt es ein Rätsel zu lösen: Unsere heutige biblische Geschichte "Die Hochzeit zu Kana" zusammensetzen. Hierzu wurden an den folgenden Stationen Fragen gestellt und die richtigen Antworten mussten auf den Laufzetteln angekreuzt werden. Was alle super hinbekommen haben.

Die Reihenfolge der übrigen Stationen konnten die Familien frei wählen. Zu den Fragen an jeder Station gab es auch noch eine Aufgabe zu erfüllen.

- Apotheke am Brunnenplatz: Gedicht aus vorgegeben Worten reimen

- bei Familie Gerth in der Freiherr-vom-Stein-Straße: Faschingstanz

- bei Familie Post im Lennelbach: Verpflegungsstation

- bei Familie Sauermann im Ballersbacher Weg: Gesichtsmasken bemalen

- Gemeindehaus: Bilder mit Straßenmalkreide

- Kirche: Luftballons dekorieren

Die meisten Stationen waren so gestaltet, dass keine Mitarbeitenden vor Ort waren. An 2 Stationen war jeweils eine Mitarbeiterin anwesend. Hier wurde natürlich auf Abstand und Maske tragen, geachtet.

Wir fanden es sehr schön euch mal wieder zu sehen und haben es sehr genossen mal wieder ein kleines Schwätzchen zu halten :-)

Am Ende wurden die Laufzettel bei Christine abgegeben und jedes Kind hat noch eine kleine Überraschung bekommen: Blumensamen-Konfetti und einen mit Gas gefüllten Luftballon.




Janina Sauermann