Kindergottesdienst auf dem Brunnenplatz am 19. September

Zu diesem Kindergottesdienst trafen sich vier Helfer und vierzehn vorangemeldete auf dem Brunnenplatz.

Nachdem sich alle in einem großen Kreis auf warmen Decken einen Platz gesucht hatten, begannen wir unseren Kindergottesdienst mit dem Lied "Willkommen im Vaterhaus", natürlich im Stehen und mit Bewegung, denn im Schatten der Kirche war es an diesem Vormittag zunächst noch recht frisch.

Nachdem die Kerze entzündet war und sich 5 Kinder ein Geschenk aus der Geburtstagskiste ausgesucht hatten, bekam jedes Kind noch einen Stempel auf der Anwesenheitsliste.

Anschließend wurden die Hände gewaschen und alle holten zum gemeinsamen Picknick ihre Brotdosen und Flaschen aus dem Rucksack.

Während des Essens erzählte Björn eine schöne Geschichte - was gar nicht so einfach war, denn diesmal musste er nicht nur den großen Abstand überbrücken, sondern auch noch gegen das Rauschen des Brunnens und die Bauarbeiten in der Nachbarschaft ansprechen :-)

In der Geschichte sagt Jesus zu seinen Jüngern "Lasst die Kinder zu mir kommen", denn auch die Kleinsten liegen Jesus am Herzen. Deswegen bringen auch viele Eltern ihre Kinder schon als Babys zur Taufe, damit sie in die christliche Gemeinschaft aufgenommen werden. Aber natürlich gibt es auch Eltern, die ihren Kindern die Entscheidung selbst überlassen, ob sie sich einmal taufen lassen wollen. Egal wie sich die Eltern entscheiden, Jesus hat alle Kinder gleich lieb, ob sie bereits getauft sind oder nicht.

Nach dem Picknick gab es erst einmal etwas freie Spielzeit: es wurde auf dem Trampolin gesprungen, balanciert, gerutscht und "geritten".

Dann gab es noch einen kleinen Ausflug in die Kirche. Dort durften sich die Kinder familienweise das Taufbecken genau anschauen und berichten, was sie über die Taufe wissen und ob sie schon einmal bei einer Taufe dabei waren.

Anschließend bekam jedes Kind eine leere Karte – die jedoch nur auf den ersten Blick leer war. Jede/r bekam noch einen Stift mit einer UV-Lampe mit der ein bekannter Spruch auf der Karte sichtbar wurde "Lasst die Kinder zu mir kommen" war im Licht der Lampe zu lesen.

Die Kinder konnten mit unsichtbarer Tinte selbst noch die Karte weiter verziehren und mit nach Hause nehmen und dort mit ihren Eltern den eigenen Namen, sowie das Taufdatum und den Taufspruch eintragen.

Ein großer Spaß war es, sich selbst etwas auf die Hand zu malen oder ein Kreuz auf die Stirn, welches nur im Lampenlicht sichtbar wird. Bei der Taufe bekommt der Täufling mit Wasser ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet - dieses ist auch nicht sichtbar, ist aber trotzdem da und zeigt die Verbindung zwischen uns und Gott.

Nachdem die Kids beim letzten Mal so viel Spaß mit dem bunten Schwungtuch hatten, haben wir beschlossen es auch dieses Mal wieder zu nutzen.

Natürlich durfte am Ende auch das Vater Unser und der Segen nicht fehlen.

 


 

Viele Grüße von Eurem KiGo-Team!


 

Der CVJM beteiligte sich erfolgreich mit einem Team am STADTRADELN

In der Zeit vom 22. August bis zum 11. September 2020 beteiligte sich die Gemeinde Sinn an der Aktion STADTRADELN.

Für unseren CVJM war schnell klar, dass er sich an dieser - auch für die Umwelt als Leuchtturmprojekt - wichtigen Aktion beteiligen würde.

Überraschend war die von Beginn an starke Beteiligung. Insgesamt unterstützten 11 Einzelpersonen und 3 Zweierteams, insgesamt also 17 aktive Radler das Team des CVJM.
Dies schlug sich in einem sehr erfreulichen Ergebnis am Ende der Aktion nieder. Unser Team konnte im Aktionszeitraum insgesamt 5.032 Kilometer "erradeln". Das entspricht einer durchschnittlichen Kilometerleistung von 296 Kilometer pro Person und einer CO2-Einsparung von 740 Kilogramm.
Damit hat sich der CVJM mit großem Abstand den ersten Platz innerhalb der Gemeinde Sinn gesichert. Auf Platz 2 folgt der Kindergarten Sternschnuppe Edingen mit 1.969 Kilometern und auf Platz 3 SOB Chapter Sinn mit 1.456 Kilometern.
Die Aktion hat einen zusätzlichen positiven Effekt erbracht, so ist geplant, dass sich die Teilnehmer des CVJM-Teams einmal treffen werden, um sich kennen zu lernen. Natürlich erfolgt das Treffen unter Beachtung der aktuell erforderlichen coronabedingten Hygieneregelungen.


 

 

Ulrich Halmel


 


Kindergottesdienst - Endlich geht es wieder los

Die Geschichte vom guten Hirten

Am Sonntag den 7. Juni 2020 konnten wir nach langer Pause endlich unsere Kindergottesdienstkinder wieder begrüßen. Zuvor hatten wir ein Konzept erstellt, unter dessen Beachtung dieser Wiederbeginn möglich war. Leider mussten wir aus diesem Grund auch die Teilnehmerzahl begrenzen und durften nur Kinder teilnehmen lassen, die zuvor schriftlich angemeldet waren.

Zum Glück spielte das Wetter mit und so fanden wir alle einen Platz auf der Wiese vor dem kleinen Gemeindehaus und auch der ausreichende Abstand zu unseren Nachbarn war gewährleistet.

Kerze, Anwesenheits- und Geburtstagsliste, Lied und Gebet... alle bekannten Elemente unseres Kindergottesdienstes waren vorhanden - nur eben im Freien, auf der Wiese.

Vier Geburtstagskinder durften sich etwas aus der Geburtstagskiste aussuchen... aber immer schön der Reihe nach... mit Abstand.

Schließlich packten wir die Decken und Sitzkissen auf den Bollerwagen oder in die Rucksäcke und machten uns auf den Weg über den alten Friedhof, entlang der Neuen Friedensschule hinunter zum Borngrund. Von dort folgten wir dem Feldweg bergauf entlang der früheren Schlittenbahn. Der Bollerwagen musste allerdings einen Umweg nehmen. Wir trafen uns wieder auf dem oberen Hardtweg, wo wir auf einer niedrigen Wiese unser Lager aufschlugen.

Nun hatten wir alle Hunger und Durst. Zunächst beteten wir "Alle guten Gaben", das sich die Kinder als Tischgebet gewünscht hatten. Danach ging es weiter mit dem gemeinsamen Hände waschen. Wir sangen 2 mal Happy Birthday und schon waren die Hände wieder sauber. ;-))

Björn nutzte die Essenszeit, um uns eine Geschichte zu erzählen. Auch Jesus hat oft draußen in der Natur Geschichten erzählt. Wenn die Menschen ihm schwierige Fragen stellten, antwortete er oft mit einem Gleichnis, einer Geschichte, die eine Bedeutung hat und uns zeigen soll, wie Gott ist.

Björn erzählte die Geschichte von einem Hirten, der auf seine Schafherde aufpasst und abends feststellt, dass eines seiner Schafe fehlt. Er versorgte zunächst seine anderen Schafe im Stall und machte sich dann auf die Suche nach dem Schaf, das verloren gegangen war.

Überall schaute er nach. Er musste weit laufen und immer wieder nach ihm rufen, bis er es schließlich fand. Da es schwach war, trug er es auf den Schultern zu seiner Herde zurück.

Erst war es gar nicht so einfach zu verstehen, was Jesus uns mit dieser Geschichte sagen will. Im Gespräch fanden wir dann heraus, was er meint. Der himmlische Vater kennt uns genau, so wie der Hirte jedes seiner Schafe kennt. Gott ist es nicht egal, wenn jemand fehlt, es jemandem schlecht geht, oder wenn jemand verloren geht. Er macht sich auf die Suche und gibt nicht auf, solange, bis er den Menschen gefunden hat, der ihm fehlt.

Gott liebt alle Menschen. Wirklich alle und er möchte mit allen Gemeinschaft haben. Kein Mensch soll alleine und verloren sein und ohne IHN leben.

Nach der Geschichte mussten auch die Kinder auf die Suche gehen. Unser Spiel hieß WALDBINGO. Auf einem Eierkarton waren Bilder von Gegenständen, die gesucht und gefunden werden mussten.

Schneckenhaus, Feder und Eichel... diese Dinge waren schwer zu finden. Schnell war unsere Zeit um und wir versammelten uns zum gemeinsamen Abschluss wieder an unserem Lagerplatz und machten uns auf den Rückweg zum kleinen Gemeindehaus, wo die Eltern bereits warteten.

Der Kindergottesdienst draußen in der Natur war eine super Sache. Wir melden uns und teilen mit, ob und wann wir erneut einen Kindergottesdienst anbieten können. Bis dahin grüßen wir euch herzlich!

 

 

 

Birgit, Christine, Janina und Björn




Kindergottesdienst am 22. Februar

Die Geschichte von David &Goliath

Am Faschingssamstag stand die Geschichte von David und Goliath im Mittelpunkt des Kindergottesdienstes.

Zwölf Kinder und fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CVJM KiGo-Teams trafen sich zunächst zum gemeinsamen Frühstück im kleinen Gemeindehaus. Diesmal war sogar ein Geburtstagskind dabei. Es durfte unsere Kerze anzünden, bekam ein Ständchen gesungen und durfte sich natürlich ein Geschenk aus der Geburtstagskiste aussuchen. Außerdem konnten wir drei Kinder begrüßen, die zum erstmals zum Kindergottesdienst kamen.

Da die Kinder sich gewünscht hatten, ihre Namenskerzen mit nach Hause zu nehmen, haben wir uns etwas überlegt. An der Tür war eine große Anwesenheitsliste befestigt, auf der jedes Kind einen Stempel hinter seinen Namen stempeln durfte. Diese wird nach jedem Kindergottesdienst aus Datenschutzgründen abgehängt und weggeschlossen.

Vor dem Frühstück beteten wir und sangen ein Begrüßungslied mit Bewegungen. An den Tischen ging es diesmal sehr ruhig zu. Wir haben einige der Kinder vermisst, die vermutlich wegen Fasching etwas anderes vor hatten.

Nach dem Frühstück waren die Tische schnell abgeräumt und gereinigt, weil alle fleißig mithalfen.

Zum Einstieg in das Thema stellte Janina die Frage, vor was man Angst hat. Dazu reichte sie einen großen Kieselstein rund. Jedes Kind durfte ihn anfassen und sagen, wie er sich anfühlt. Angst kann sich kalt und hart wie Stein anfühlen. Die Kinder erzählten von ihren Ängsten, dabei zählten sie besonders Tiere auf, vor denen sie Angst haben. Diese Ängste wurden auf Kieselsteine geschrieben und gesammelt.

Anschließend wurde die Geschichte von David und Goliath in zwei Altersgruppen erzählt, so dass wir besser die Möglichkeit hatten, auf die Fragen der Kinder einzugehen und etwas ausführlicher zu erzählen.

Nach der Geschichte gab es zwei Angebote  zur Vertiefung der biblischen Geschichte.

  • Draußen:   Dosenwerfen
  • Drinnen:    Basteln und Gestalten      einer Hirtentasche
  • Alternativ: Malen und Tischkicker

Viel zu schnell war die Zeit vergangen und wir versammelten uns im unserem Raum zum gemeinsamen Abschluss.

Wir freuen uns bereits auf die neue Kindergottesdienstreihe über Moses und die Passionsgeschichte, die am Sonntag den 1. März 2020 startet und dann bis zum Ostersonntag jeden Sonntag um 10:00 Uhr mit dem Gottesdienst in der Kirche startet.



Diesmal war Katzenfurt unser Ziel

Winterwanderung des CVJM

In diesem Jahr führte uns die Winterwanderung des CVJM bei eigentlich schon herrlichem Frühlingswetter nach Katzenfurt.

Um die Strecke etwas anspruchsvoller zu gestalten führte die Strecke zunächst durch Sinn in Richtung Herborn am ehemaligen Haas & Sohn-Gelände vorbei und dann über die alte Brücke zur Papiermühle. Danach liefen wir entlang der Bahnstrecke in Richtung Bahnhof Sinn. Dort führte der weitere Weg nach Fleisbach und von dort über Edingen nach Katzenfurt.

Im Industriegebiet Fleisbach legten wir eine Rast ein, bei der es warme Getränke und Gebäck gab. Danach ging es dann frisch gestärkt weiter. Unser Ziel, den Bürgerhof in Katzenfurt erreichten wir dann pünktlich zum Mittagessen.

Dort wurden wir super bewirtet, alle Speisen waren frisch zubereitet und sehr lecker. Darüber hinaus erhielten wir noch ein kostenloses Konzert des Frauengesangsvereins aus Daubhausen, der einer seiner Sängerinnen, die dort feierte ein Ständchen brachte.



Ulrich Halmel



Ich glaube, hilf meinem Unglauben

Erster Kindergottesdienst im Jahr 2020 steht unter dem Motto der Jahreslosung

Beim ersten Kindergottesdienst im neuen Jahr stand unter dem Motto der neuen Jahreslosung "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" (Markus 9, 24).

An drei Tischgruppen hatten wir ein leckeres Frühstück vorbereitet. Janina übernahm die Begrüßung und freute sich, dass 20 Kinder den Weg zu uns gefunden hatten. Gemeinsam entzündeten wir die persönlichen Kerzen der Kinder und machten zunächst eine kurze Vorstellungsrunde, denn Anna, die Mama von Lina war neu in unserer Runde. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für ihre spontane Bereitschaft uns zu unterstützen danken!

Nachdem wir unser Begrüßungslied "Willkommen im Vaterhaus" gesungen hatten, genossen wir gemeinsam das leckere Frühstück und die Tischgemeinschaft. 44 Brötchen, jede Menge Nutella, Marmelade, Honig, Käse, Paprika und Gurken wurden verspeist. Am Ende des Frühstücks wurden die Tische gemeinsam abgeräumt. In Teamwork schleppten die Kinder die beladenen Tabletts in die Küche. Dabei ging nichts kaputt!

Im Anschluss lüftete Janina das Geheimnis um die Wippe aus Holz, die in unserem Frühstücksraum stand. Heute sollte es in unserer Geschichte um Glauben und Vertrauen gehen. Als kleine Übung durfte von jedem Tisch in Paar die Wippe ausprobieren und sich dabei gegenseitig unterstützen, um diese Aufgabe zu meistern.

Schließlich teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Den Kindern wurde eine biblische Geschichte von einem Vater erzählt, der bei Jesus Hilfe für seinen kranken Sohn suchte.

Nach der Geschichte sprachen wir darüber, wie es ist krank zu sein und was uns hilft, wieder gesund zu werden. Wir sprachen auch über die Möglichkeit zu beten, wenn jemand krank ist. Mit Jesus können wir über alles reden. Es gibt keine Krankheit, die für Jesus zu groß oder zu klein ist, um sich damit an ihn zu wenden. Wir dürfen füreinander beten, wenn wir krank sind, damit wir wieder gesund werden.

Zum Abschluss gab es noch drei Gestaltungs- bzw. Spielangebote:

  • ein Maltisch
  • Vertrauensspiele mit einem Seil
  • Basteln von Buchzeigern

Mit dem Lied "Gott dein guter Segen..." verabschiedeten wir uns von einander, bis wur uns am Samstag, den 22. Februar wiedersehen.




Liebe Grüße, Euer CVJM - KiGo - Team!