Krippenspiel der Kindergottesdienstkinder

Auch in diesem Jahr waren viele neugierige Besucher zu unserem Familiengottesdienst gekommen um sich das Krippenspiel, das die Kindergottesdienstkinder in vielen Vorbereitungsstunden mit den Helferinnen und Helfern des CVJM einstudiert hatten anzusehen. Auch in diesem Jahr hatten wir eine sehr große Gruppe, was uns zeigt, dass die kontinuierliche Arbeit im Kindergottesdienst den Kindern Freude bereitet, denn viele der Kinder nehmen auch am Kindergottesdienstangebot teil. Verstärkt wurde das Team noch durch freiwillige Helferinnen und Helfer. Selbstverständlich handelte es sich wieder um ein neues Krippenspiel, das natürlich die Weihnachtsgeschichte zum Inhalt hatte. Diesmal aber dargestellt aus der Sicht eines Wirtes in Bethlehem, der seinen Kollegen von der wunderbaren Geschichte erzählte, die die Kinder dann darstellten.

Viele Eltern, Großeltern und Angehörige erfreuten sich an der Darbietung durch unsere jüngsten Gemeindemitglieder und spendeten zum Abschluss des Gottesdienstes einen spontanen Applaus.

Im Namen aller Gottesdienstbesucher danken wir an dieser Stelle nochmals unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bei den zusätzlichen freiwilligen Helferinnen, Helfern und Darstellern für die vielen Stunden der Vorbereitung, die sie in ihrer Freizeit in dieses Projekt investiert haben! Auch den Eltern danken wir nochmals, die die Kinder regelmäßig zu den Proben gebracht und wieder abgeholt haben. Wir verdanken Euch eine schöne Stunde am Heiligen Abend!

Am Sonntag, den 29. Dezember findet der letzte Kindergottesdienst in diesem Jahr statt. Wir beginnen gemeinsam mit der restlichen Gemeinde den Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Kirche und gehen dann gemeinsam ins kleine Gemeindehaus.




2. Sinner ChurchNight am 2. und 3. November

In diesem Jahr fand die ChurchNight anlässlich des Reformationstages zum zweiten Mal statt. Erneut trafen sich die Kinder am Samstag mit den Betreuerinnen und Betreuern im Gemeindehaus, in dem sie ein gut vorbereitetes Programm erwartete. Anschließend übernachteten sie gemeinsam mit den Betreuerinnen und Betreuern im Gemeindehaus und gestalteten am Sonntag den Gottesdienst mit, zu dem auch viele Eltern gekommen waren. Zusätzlich fand in diesem Jahr nach dem Gottesdienst unser Kirchenkaffee statt.

Die ChurchNight wird von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lange und gründlich im Vorfeld vorbereitet. Nach dem letzten Treffen am Freitagabend warteten sie gespannt auf das Eintreffen der Kinder. Gegen 9:15 Uhr kamen dann zunächst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, danach die beiden Konfirmandinnen, die uns wieder unterstützten und dann kamen auch die ersten Kinder mit ihren Eltern. Ab ca. 10:00 Uhr kehrte dann langsam wieder Ruhe ein, nachdem die Mamas und Papas verabschiedet waren.

Mit "Einfach spitze, dass du da bist" begrüßten wir die Kinder im Kindergottesdienstraum. Danach stellten wir unsere verschiedenen Workshops vor und teilten die Kinder in Gruppen von je drei Kindern ein. Ein Geschwisterpaar aus Breitscheid kam erst später dazu und wurde in die Gruppen integriert. Die Einteilung erfolgte mit Symbolkarten mit Nummern und klappte prima.

Die verschiedenen Workshops lauteten:

  • Verkleidungen probieren mit Janina und Björn
  • Lutherbrötchen backen mit Nuria
  • Fähnchen und Plakat mit der Lutherrose anfertigen      mit Christine und den Konfirmandinnen

Die Bilder der Workshops stehen dabei für sich und bedürfen eigentlich keiner zusätzlichen Erläuterung.

Zum Mittagessen gab es dann leckere Spaghetti, die Lieblingsspeise der meisten Kinder. Dazu hatten wir auch gesunde Rohkost bereitgestellt. Im Anschluss gab es leckeren Nachtisch und am Nachmittag wurden wir mit Kuchen versorgt. Diese "Kaffeepause" hatten wir vor der gemeinsamen Abendrunde eingeschoben. Vielen Dank dafür an die Spender!

Zwischendurch hatten wir immer genug Zeit zum Spielen. Je nach Lust und Laune beschäftigten sich die Kinder indem sie malten oder sich Geschichten erzählen ließen. Andere rannten durch die Flure oder kämpften im Ruheraum. Wieder andere zog es zum Kicker um dort ein Tischfußballmatch auszutragen.

Nachmittags sangen wir gemeinsam mit Stefan, der seine Gitarre mitgebracht hatte, lustige Kinder-Lobpreis-Lieder wie beispielsweise "Volle Kanne, Badewanne, Bratkartoffel, Superpfanne, einen Kuss auf meine Wange..." Vielleicht lassen sich die Eltern das ja mal vorsingen?...

Dann ging es zur Kirche um den Auftritt für Sonntag zu üben. Auf einem Foto seht ihr wie Joel die Schuhe bindet und von Joni beraten wird... ;-))

Wir mussten uns dick anziehen, denn die Kirche war nicht geheizt. Die Überraschungsgäste, die dazukamen habt ihr ja alle im heutigen Gottesdienst kennengelernt.

Gegen Einbruch der Dämmerung versammelten wir uns dann um den vollgepackten Bollerwagen. Alle trugen ihre mittelalterliche Verkleidung und wir trugen unser neu gestaltetes Schild mit uns. Eines der Bilder zeigt unsere tolle Truppe.

In diesem Jahr hatten wir uns eine Route durchs Dorf die über den Brunnenplatz, durchs Gründchen zum Lennelbach führte. Manche unserer Besuchsstationen hatten wir uns überlegt, aber nicht vorher angekündigt. Manchmal entschieden wir uns aber auch ganz spontan dazu bei einem Haus zu klingeln, oder wir wurden direkt angesprochen.

Eine Frau war sehr gerührt, ja fast überwältigt von unserem Besuch, den leckeren Lutherbrötchen und dem Segenslied, das die Kinder vortrugen. Wirklich alle freuten sich über unseren Besuch, obwohl wir vergessen hatten, eine Ankündigung des Rundgangs in den Sinner Nachrichten zu veröffentlichen.

Die Kinder waren sehr motiviert und lieb. Sie gingen Hand in Hand in Zweiergruppen auf dem Gehweg. Schnell hatten sie begriffen, dass sie auf die Frage der Anwohner, ob sie auch etwas haben möchten, mit einem lauten und einstimmigen "JAAAHH" zu antworten. Das verfehlte seine Wirkung nicht.

Mit dem Wetter hatten wir großes Glück, erst auf den letzten Metern unseres Rundgangs begann es, leicht zu regnen. Nach unserer Rückkehr zum Gemeindehaus hatten die Kinder erneut Zeit um zu spielen, während wir uns der Vorbereitung des Abendessens widmeten. Auch hier hatten alle wieder einen gesegneten Appetit.

Nach dem Essen stand noch einmal spielen und räumen auf dem Programm. Immer wieder entschieden sich die Kinder um,  wer in welchem Zimmer schlafen wollte. Schließlich kristallisierte sich heraus, dass es einen Schlafraum für die Mädchen und einen für die Jungen geben würde. Alle verschwanden in den Schlafräumen und machten es sich mit ihren Kuscheltieren in den Schlafsäcken gemütlich.

Ein Kuscheltier wird leider vermisst. Das letzte Foto in der Galerie zeigt es. Falls es bei jemandem auftauchen sollte, meldet Euch bitte bei Christine, sie stellt dann den Kontakt her, damit wir ein Kind wieder glücklich machen können.

Nach dem Gottesdienst warteten Kaffee, Tee, Kuchen, sowie Brot und Kürbissuppe auf die Gottesdienstbesucher und viele Besucher ließen sich einladen, noch eine Weile zu bleiben und ins Gespräch zu kommen. Anschließend konnten alle gesättigt und zufrieden nach Hause gehen.

So endete unsere zweite Sinner ChurchNight. Wir bedanken uns nochmals herzlich beim Kindergottesdienst-Team mit Christine Gerth, Janina Sauermann, Nuria Sauermann und Björn Halmel sowie Birgit Wörner, die leider aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Außerdem bedanken wir uns bei Dorothee Jung und Susanne Berghäuser für die Vorbereitung von Kaffee, Tee und Kuchen für das Kirchenkaffee. Auch bei den fleißigen Helferinnen, die die leckere Kürbissuppe gekocht und am Sonntagvormittag ins Gemeindehaus brachten möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Last but not least ein ganz herzlicher Dank an Frau Schmidt-Kersten für die Durchführung des Gottesdienstes und für die interessante Predigt.




Auch das Wetter spielte mit ...

Herbst-Radtour durch das Salzbödetal

Auch in diesem Jahr hatte der CVJM Sinn wieder eine Radtour geplant. So trafen sich am Samstag, den 14. September 2019 vier Radlerinnen gegen 9:00 Uhr am Brunnenplatz, wo gerade die Vorbereitungen für das 2. Sinner Weinfest im Gange waren.

Zunächst ging es mit den Rädern nach Herborn, wo am Busbahnhof die Räder auf den Anhänger der Blauen Linie verladen wurden. Mit dem Bus ging es bis zur Endstation in Hartenrod.

Dort wurde unterhalb des schönen Bahnviadukts noch einmal die Ausrüstung durchgecheckt und dann ging es los ins schöne Salzbödetal. Schnell erreichten unsere vier Radlerinnen Bad Endbach, von wo aus es weiter über Mornshausen und Weidenbach ging. Der Radweg war sehr gut ausgeschildert und ausgebaut. Lediglich in Weidenbach war ein wenig Vorsicht geboten, denn an einer abschüssigen Strecke bestand der Untergrund aus feinem Rollsplitt.

Trotz des schönen Wetters waren nur wenige andere Radler unterwegs, aber es gab viele Begegnungen mit Tieren. Überall in den Wiesen am Wegrand weideten Kühe, Ziegen, Gänse, Puten und Hühner. Es gab immer etwas zu sehen.

Entlang des Wegs waren viele schöne Rastplätze eingerichtet, die zum Verweilen einluden, aber aufgrund der Tischreservierung in der Schmelzmühle musste die Uhr im Auge behalten werden und nicht überall konnte man anhalten. Über einen sehr romantischen Waldweg, der entlang der Salzböde verlief erreichte die Gruppe die Schmelzmühle pünktlich zur Mittagszeit. Ein kühles Getränk war nach der Anstregung ein Genuss.

Die Speisekarte war vielversprechend und die servierten Gerichte hielten, was die Karte versprochen hatte. Das Essen schmeckte nicht nur hervorragend, es war auch sehr schön angerichtet.

Nach dem Essen ging es weiter auf dem Salzböderadweg bis nach Odenhausen. Dort trifft der Salzböderadweg auf den R 7, den Lahnradweg. Auf diesem ging es weiter nach Gießen. Dort entschieden sich unsere Vier dafür, die Tour in einer Gießener Eisdiele ausklingen zu lassen - eine gute Entscheidung!

Anschließend ging es mit der HLB zurück nach Herborn. Von dort noch einmal mit dem Rad durch die Sandwiesen zurück nach Sinn, bzw. für eine Teilnehmerin nach Dillenburg.

Nach fast 50 Kilometern im Sattel taten Beine und Po dann doch schon etwas weh. Das Sinner Weinfest sorgte für einen wunderbaren Ausklang dieses gelungenen Tages.




Kindergottesdienst mit gemeinsamem Frühstück unter einem spannenden Thema

Ganz schön weise - Sprichwörter aus der Bibel!

Einen spannenden und superschönen Kindergottesdienst erlebten diesmal mehr als 20 Kinder.

Nach der Begrüßung, dem gemeinsamen Gebet und einem Lied wurde zunächst den Kindern gratuliert, die seit dem letzten Kindergottesdienst ihren Geburtstag feiern konnten. Erstmals konnten wir Max als Kindergottesdienstkind begrüßen, der schon sehnsüchtig seinen 3. Geburtstag herbeigesehnt hatte, um endlich dabei sein zu dürfen.

Nachdem alle Kinder ihre Kerzen entzündet hatten, die wir in den vorangegangenen Kindergottesdiensten gemeinsam gestaltet hatten, konnte es mit dem Frühstück losgehen. Es gab Käse, Wurst, Erdbeermarmelade, Nutella, Honig, selbstgebackene Dinkelbrötchen, sowie Gurken und Möhren zum Knabbern.

Da alles sehr lecker war und super schmeckte, blieb kaum ein Krümel übrig. Genauer gesagt blieben von den 42 Vollkornbrötchen nur 5 übrig.

Mit dem Bewegungslied "Einfach spitze, dass du da bist" starteten wir dann in unser Thema:

"Ganz schön weise - Sprichwörter aus der Bibel!"

Dazu gab es zunächst ein Rätsel... Janina, die von zwei Konfirmandinnen unterstützt wurde, zeigte uns Bilder von verschiedenen Tieren und einem Gewichtheber. Wer war hier wohl der Stärste?

Anschließend erfuhren wir mehr über weise Sprüche, die in der Bibel stehen und die wir oft aus dem Alltag kennen. Ein Beispiel dafür ist "Du bist ja fleißig wie eine Ameise".

Danach blieb noch ausreichend Zeit zum Spielen. Auch hierbei ging es anhand von Bildkarten um Sprüche und ums Raten.

Bei sonnigem und warmem Wetter konnten wir die verbleibende Zeit im Freien verbringen. Dabei entstanden schöne Kunstwerke mit Pflasterkreide.

Gegen 12:00 Uhr trafen wir uns wieder im großen Kreis und sangen gemeinsam das Vaterunser und sprachen zum Abschluss den Segen mit Bewegung. Alle freuen sich bereits auf die ChurchNight Anfang November.




Kindergottesdienst zur Tauferinnerung

Geschichten von Johannes dem Täufer

Parallel zum Familiengottesdienst mit Tauferinnerung fand auch in diesem Jahr wieder ein Kindergottesdienst statt. Wie üblich begannen die Helfer und die Kinder den Gottesdienst gemeinsam mit der restlichen Gemeinde in der Kirche. Nach dem ersten gemeinsam gesungenen Lied wurde die Kindergottesdienstkerze an der Osterkerze in der Kirche entzündet. Anschließend gingen die Kinder gemeinsam mit den Helfern ins Gemeindehaus.

Dort fand jedes Kind einen vorbereiteten Platz. Nachdem Birgit alle Kinder und auch die Konfirmandinnen, die diesmal bei der Gestaltung halfen, begrüßt hatte, folgte eine Vorstellungsrunde. Danach durften sich die Geburtstagskinder der letzten Wochen ein Geschenk aus der Geburtstagskiste aussuchen.

Natürlich wurden auch wieder die persönlichen Kerzen der Kinder angezündet. Die drei Kinder, die noch keine Kerze hatten, durften sich ihre Kerze aussuchen, die sie später auch  noch individuell gestalteten.

Danach ging es weiter mit dem Begrüßungslied "Willkommen, hallo im Vaterhaus".

Die heutige biblische Geschichte erzählte von einem Mann, der in der Wüste lebte und dort ein ganz anderes Frühstück zu sich nahm, als wir es allgemein gewohnt sind. Er aß Heuschrecken!!!

Er sah auch ganz anders aus, als die anderen Menschen seiner Zeit. Er hatte wildes, umgekämmtes Haar und trug einfache Kleidung. Er erzählte den Menschen von  Gott und forderte sie dazu auf, den falschen Weg zu verlassen und sich Gott zuzuwenden, weil der versprochene Retter nahe sei.

Sein Name war Johannes. Die Geschichte beschreibt weiter, dass Jesus Johannes aufsucht und sich wie andere Menschen von ihm taufen lässt. Dabei geschieht etwas besonderes: Wind erhebt sich und eine Stimme erklingt vom Himmel die sagt: "Du bist mein geliebter Sohn!"

Die Blumen, die die Kinder im Laufe des Vormittags gestalteten tragen die Inschrift:

"Du bist mein geliebtes Kind. Meine ganze Freude!"

Weil Jesus kam, gilt dies auch für jeden von uns. "Ja Gott hat alle Kinder lieb, jedes Kind in jedem Land, er kennt alle unsere Namen, alle unsere Namen, hält uns alle in der Hand."

Und weil das so ist, sangen wir dieses Lied für jedes Kind und jede Mitarbeiterin und setzten jeden Namen in die Textzeile ein.

Das Wasser spielte eine große Rolle beim Staffelspiel im Hof und am Blumenbeet, um das wir uns am Ende des Gottesdienstes zum gemeinsamen Vater Unser versammelten.




Ganz herzlich grüßt das KiGo-Team!




Tagesausflug nach Frankfurt

Auch in diesem Jahr unternahm der CVJM Sinn wieder einen Ausflug. Diesmal stand ein Tagesausflug in unsere hessische Metropole Frankfurt am Main auf dem Programm.

Bereits um 9:00 Uhr ging es am Sinner Bahnhof los. Die Deutsche Bahn brachte die Gruppe pünktlich zum Frankfurter Hauptbahnhof. Von dort ging es weiter mit der S-Bahn und danach zu Fuß zum Römerberg. Hier bestand die Möglichkeit, zunächst auf eigene Faust die Stadt zu erkunden und anschließend ein Mittagessen einzunehmen.

Nach dem Mittagessen hatten Janina und Nuria eine Führung durch die "neue Altstadt" organisiert. Unsere Stadtführerin holte uns an der Paulskirche ab, die einige der Gruppe bereits besichtigt hatten.

Nach der interessanten Führung ließen wir uns es in einem Café in der Nähe des Mainufers noch einmal verwöhnen, bevor wir die Heimreise mit der Bahn antraten.

Einige Eindrücke der Fahrt haben wir in den beigefügten Bildern zusammengestellt.




Ulrich Halmel




Eine neue Kindergottesdienstreihe in der Passionszeit

Geschichten von Josef uns seinen Brüdern

Mit dem Taufgottesdienst am 10. März startete die neue Kindergottesdienstreihe. In der Passionszeit wollen wir uns in diesem Jahr den "Geschichten über Josef und seine Brüder" aus dem Alten Testament beschäftigen.

Wie immer starteten wir in der Kirche, in der diesmal die Tauffamilien die ersten Reihen eingenommen hatten. Insgesamt drei Kinder wurden diesmal getauft. Da eines der Taufkinder die Cousine Viktoria von Tim, Lotta und Luna war, war dieser Gottesdienst natürlich für sie besonders spannend. Das war auch der Grund, warum wir diesmal etwas länger im Gottesdienst blieben. Das besondere Interesse der Kinder fand das Auslassgitter des Warmluftgebläses unserer Kirche, auf dem es kuschelig warm war.

Im Gemeindehaus angekommen wurden die Kinder begrüßt und ihre Kerze entzündet. Leider waren einige Kinder krank, so dass wir an diesem Sonntag weniger Kinder begrüßen konnten.

Birgit zeigte den Kindern eine Stofftasche, in der sich ein Porzellanteller verbarg. Sie verriet den Kindern auch, warum sie zusätzlich einen Hammer mitgebracht hatte, aber es war dann doch nicht so einfach, den Teller zu zerschlagen. Schließlich gelang es aber doch. Bald lag er zerbrochen in viele Einzelteile auf einem Tablett.

Diese Teile werden uns in den kommenden Wochen immer wieder im Kindergottesdienst begegnen. Sie stehen sinnbildlich für das Leben von Josef, in dessen Leben auch vieles in Stücke zerbrach, obwohl doch alles so schön als "Vaters Liebling" begonnen hatte.

Um die Geschichte darzustellen, eröffneten wir ein kleines Theater und die Kinder hörten aufmerksam der Geschichte Josefs zu. Sie hörten über Neid und Streit zwischen Josef und seinen Geschwistern und konnten das aus ihren eigenen Erfahrungen sicher auch gut nachvollziehen und sich mit den Gefühlen der Hauptdarsteller identifizieren.

Natürlich hatten wir wie immer auch Zeit zum Malen, Basteln und Gestalten eingeplant. Dabei hatten die Kinder so viele eigene Ideen, dass eine Unterstützung der Mitarbeiterinnen nicht nötig war. Zwei Kinder gestalteten sich noch ihre eigene Kerze. Viel zu schnell war die gemeinsame Zeit verstrichen und die Eltern erwarteten ihre Kinder bereits im Elternbistro.

Am 17. März füllte sich die erste Reihe in unserer Kirche sehr schnell... doppelt so viele Kinder als in der Vorwoche waren zum Kindergottesdienst gekommen! Zählt nach, wieviele Kerzen an diesem Sonntag brannten. Im Verlauf des Vormittags konnten wir noch zwei zusätzliche Kerzen verzieren, denn jedes Kind soll seine individuelle Kerze erhalten.

Nach der Begrüßung wiederholten wir mit Hilfe von Bildern die Geschichte des vergangenen Sonntags. So hatten auch die neuen Kinder die Möglichkeit, um welches Thema es in der Reihe geht und konnten auch Josef und seine Brüder noch ein wenig kennenlernen.

Das neue Lied über Jakob, der seine Kinder zählt, klappte diesmal schon richtig gut. Am nächsten Sonntag kommt eine neue Strophe mit den Namen von Jakobs Kindern hinzu.

Josef als Sklave... so ein Arbeitskittel fühlt sich anders an als ein bequemer und schöner, bunter Mantel. Johanna durfte das einmal ausprobieren. Die Kinder lauschten gespannt auf die Geschichte von Josef, dessen Abenteuer in nun nach Ägypten führten, ein Land weit weg von seiner Heimat und seiner Familie!

Die Kinder wussten schon sehr viel über Ägypten und erzählten über Kamele, Pyramiden und den Pharao.

Um die biblische Geschichte zu vertiefen führten wir ein pantomimisches Spiel auf. Leo und Maximilian, die beiden Konfirmanden, die uns unterstützten, eine "Sklaventätigkeit" ins Ohr, die dieses dann ohne Worte zu benutzen darstellen musste. Alle anderen schauten gebannt zu uns mussten raten,  worum es sich handelte.

Noch während des Spiels fragten die Kinder nach ihren Mal- und Bastelsachen... aber auch dafür hatten wir noch viel Zeit eingeplant. Die Kinder vergessen die Zeit völlig und wir könnten sie leicht auch bis 13:00 Uhr beschäftigen, ohne dass es langweilig wird.

Den Kindern gehen die Ideen nicht aus. Oft sind die einfachsten Ausmalbilder der größte Renner! Ausschneiden und Kleben nach eigenen Vorstellungen ist oft interessanter als die Ideen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorschlagen, aber das ist absolut in Ordnung!

Fortgesetzt wurde die Reihe am 24. März. Diesmal fügten wir, wie bereits angekündigt, dem Lied von Jakob die Strophe mit den Namen der zahlreichen Geschwister von Josef hinzu.

Außerdem hörten wir, wie Josefs spannendes Leben weiterging. Er verbrachte einige Jahre im Gefängnis in Ägypten, bevor der Mundschenk des Pharao wieder an ihn erinnerte. Ihm war der Mann in Erinnerung geblieben, der mit der Hilfe seines Gottes die Bedeutung von Träumen erklären kann.

Josef erklärte dem besorgten Pharao die Bedeutung seiner Träume mit den sieben fetten und den sieben mageren Kühen. Der Pharao war darüber so beeindruckt, dass er Josef beförderte. Er erhielt die Kleidung und den Siegelring eines Ministers und wurde beauftragt, Vorratskammern anzulegen, damit in den sieben fruchtbaren Jahren ausreichende Vorräte angelegt werden konnten.

Lina und einige andere Kinder durften probieren wie es sich anfühlt einen so prachtvollen Mantel zu tragen. "Das fühlt sich gut an!" war ihre Meinung...  Auf jeden Fall besser, als der Kittel eines Sklaven und ähnlich gut wie der schöne Mantel, den er am Anfang der Geschichte von seinem Vater erhalten hatte.

Im Anschluss an die Geschichte erhielten die Kinder zwei unterschiedliche Angebote. Die größeren Kinder konnten mit Birgit einen Comic gestalten, Sprechblasen ausfüllen uns ausmalen. Die jüngeren Kinder konnten Ausmalbilder aussuchen oder frei gestalten.

Zwischendurch beobachteten wir eine Krähe, die aus der Dachrinne des Gemeindehauses Regenwasser trank.

Trotz der Zeitumstellung waren die Kirchenbänke der Kindergottesdienstkinder auch am 31. März gefüllt. Einfach super! Wir haben uns riesig gefreut!

Diesmal ging es weiter mit Josefs Lebensgeschichte. Auf dem Tisch lag ein leerer Getreidesack, der als Symbol für die Hungersnot stand, die in Ägypten ausgebrochen war. Es war genauso gekommen, wie Josef es aus den Träumen des Pharaos vorhergesagt hatte. Es hatte sich bewährt, dass man in den sieben guten Jahren Vorräte in den Speichern angelegt hatte.

Linus, der im Januar Geburtstag hatte und 4 Jahre alt geworden war, durfte sich nach dem Entzünden der Kerzen noch sein Geschenk aus der Geburtstagskiste aussuchen.

Danach folgte wieder das Lied "Vater Jakob zählt die Lieben, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben!" Das Lied kommt bei den Kindern super an, sie schmettern es in einer Lautstärke, dass wir überlegen, es in der Kirche vorzutragen. Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit dazu.

In Anlehnung an "Ringlein, Ringlein, du musst wandern" wurde ein kleiner Gegenstand heimlich in die Hand eines der Kinder gelegt. Ein Kind steht in der Mitte und muss gut beobachten und raten. Das Spiel greift auch eine biblische Erzählung auf, denn auch in den Getreidesäcken von Josefs Brüdern wurde heimlich etwas versteckt.

In der Trinkpause durfte sich jedes Kind etwas aus unserer Süßigkeitenkiste nehmen... Natürlich war danach auch wieder viel Zeit zum Malen und Schnippeln eingeplant. Die größeren Kinder vervollständigten die Sprechblasen des Comic über Josef. Das war nicht sehr leicht und wurde erst am folgenden Sonntag, den 7. April fertig. Die jüngeren Kinder hatten noch etwas Zeit übrig und konnten noch etwas von unserem Weizen säen. Wir werden die Entwicklung der Saat an den kommenden Sonntagen beobachten und hoffen, dass spätestens zu Ostern neues Leben in Form grüner Halme zu sehen ist.

Am Sonntag, den 7. April stellten wir dann wie angekündigt die Comics fertig. Die Ergebnisse sehen Sie in unserer Bildergalerie. Über die weiteren Inhalte dieses Sonntags folgt noch eine Ergänzung.

Am Palmsonntag waren die ersten Reihen der Kirchenbänke mit den Jubilaren besetzt, die den 60. oder sogar 65. Jahrestag ihrer Konfirmation feiern konnten. Nach dem gemeinsamen Beginn des Gottesdienstes gingen wir wieder gemeinsam ins Gemeindehaus.

Eltern sind bei unseren Kindergottesdiensten jederzeit willkommene Gäste. Um ggf. die Wartenzeit zu verkürzen haben wir im Elternbistro immer Kaffee oder Tee bereit. Ein Foto hiervon finden Sie in der Bildergalerie. Außerdem haben wir Informationsmaterial ausgelegt wie beispielsweise die Datenschutzerklärung für neu am Kindergottesdienst teilnehmende Kinder.

Nachdem jedes Kind seine Kerze vor sich stehen hatte, starteten wir zunächst mit einem Bewegungslied. Allerdings durften die Kinder die Kerze diesmal nicht gleich zu Beginn des Kindergottesdienstes anzünden. Aber auch sonst war einiges anders als an den vorherigen Sonntagen. Heute wollten wir etwas erfahren über die letzten Tage, die Jesus in Jerusalem verbrachte und darüber wie und wo er starb. Dabei führte uns unser Weg über verschiedene Stationen:

  • Jesus zieht mit seinen Freunden in Jerusalem ein
  • Jesus und seine Freunde feiern das Passafest und essen gemeinsam
  • Jesus geht nach dem gemeinsamen Essen auf den Ölberg in den Garten Gethsemane
  • Jesus wird von den Römern gefangengenommen und verhört
  • Jesus stirbt am Kreuz

Im Anschluss hatten wir noch genug Zeit für eine Pause, in der die Kinder trinken, naschen und basteln konnten. Heute wollten wir ein Kreuz basteln. Dabei stellte sich heraus, dass es eine Herausforderung ist, ein DIN A4-Blatt so zu falten, dass ein Kreuz daraus entstehen kann. Aber letztlich haben alle es geschafft und es konnte daran gehen, das Kreuz individuell zu gestalten. Dabei entstanden kleine Kunstwerke, die zeigen, wie kreativ die Kinder an die Arbeit gingen. In der Galerie haben wir einige Bilder eingestellt.

Wir freuen uns schon auf den Ostersonntag!

 

 

Ulrich Halmel




Kindergottesdienst am 02.03.2019

Nachdem bei den vergangenen Kindergottesdiensten am Samstag aufgrund der erfreulichen Zahl der Kinder der Raum zu klein geworden war, hatten wir diesmal Vorsorge getroffen und durch die geöffnete Trennwand für mehr Platz gesorgt.

Für das gemeinsame Frühstück waren Tischgruppen vorbereitet und für die Biblische Erzählung war ein "Theaterraum" vorbereitet.

14 (vierzehn!!) individuell verkleidete Kinder waren diesmal gekommen und füllten die Reihen.

Nach der Begrüßung der Kinder durch Janina folgte eine kurze Vorstellungsrunde und dann die spannende Frage, wer in den vergangenen Wochen Geburtstag hatte. Jedes dieser Kinder konnte sich etwas aus unserer Geburtstagskiste aussuchen, die viele interessante Geschenke zur Auswahl enthält. Aber wie heißt es so schön... wer die Wahl hat, hat die Qual...

Mit dem Lied "Wir feiern heut ein Fest und kommen hier zusammen, wir feiern heut ein Fest, weil Gott uns alle liebt" leiteten wir das Thema des Tages, die "Hochzeit von Kana" ein. Doch zunächst nahmen wir alle an den vorbereiteten Frühstückstischen Platz.

Außer dem leckeren Frühstück mit Brötchen, Wurst, Käse, Erdbeermarmelade, Honig, Nutella, Kakao, Tee und einem Rohkostteller gab es eine Hochzeitstorte, die nach der Biblischen Geschichte und dem Spiel (Reise nach Jerusalem) auf die Kinder wartete.

Nun fiel unser Blick auf die schön gestalteten Kerzen vom Kindergottesdienst im Januar. Die Kerzen der Kinder, die anwesend waren, wurden angezündet und alle neuen Kinder durften sich eine Kerze aussuchen und nach dem Frühstück gestalten.

Alle Materialien zum Gestalten der Kerzen und zum Basteln von Blumen- und Herzsteckern standen bereit. Die Kinder starteten und wurden dabei von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an den verschiedenen Tischen unterstützt. Dabei stellten wir fest, dass die Zeit viel zu schnell verging und wir uns viel mehr vorgenommen hatten, als wir in den zwei Stunden schaffen konnten. Aus diesem Grund versprachen wir den Kindern, dass wir am kommenden Sonntag (10. März 2019) die Blumen- und Herzstecker erneut anbieten werden. Auch jedes Kind, das dann neu dazu kommt, wird die Möglichkeit erhalten, sich eine persönliche Kerze zu gestalten.

Bevor die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden, haben wir noch gemeinsam ein neues Segenslied gesungen.

 

 

Christine Gerth




Kindergottesdienst zur Jahreslosung am 26.01.2019

Nicht das erste Mal kamen mehr Kinder, als wir dachten, und es wird Zeit, dass wir nächstes Mal unsere Trennwand aufmachen und so den Raum vergrößern.

Unser Thema war die Jahreslosung 2019. Das ist ein Vers aus der Bibel, der jedes Jahr von einer Kommission als Impuls oder Motto für das neue Jahr ausgesucht wird. „Suche Frieden und jage ihm nach“ aus Psalm 34. Einen Vers zum Frieden findet jeder von uns gut. Auch die Kinder können etwas damit anfangen, denn Streit und Konflikte kennen alle auch aus der Schule und dem Kindergarten.

Ganz zu Beginn begrüßten wir uns und machten eine Vorsteilungsrunde.

Diesmal gab es vier Kinder, die seit Weihnachten Geburtstag hatten und die sich aus unserer Geburtstagskiste etwas aussuchen durften.

Nach einem gemeinsamen Anfang mit einem Bewegungslied und Gebet frühstückten wir. Anschließend halfen alle beim Abräumen des Tisches. Der Flur wurde zwischendurch zum Rennen und Nachlaufspielen genutzt. Wenn eine weiße Fahne hochgehalten wurde, mussten alle Kinder stehen bleiben - Waffenstillstand sozusagen. Meist organisierten die Kinder ihre Spiele aber selbst.

Mit einem sehr kurzen Bewegungslied zum Thema Frieden sammelten wir uns wie der um die Tische in unserem

Gruppenraum. Dann begannen Janina und Birgit und spielten einen kleinen Dialog vor.

Da das Alter der Kinder sehr variierte, haben wir diesmal zwei Gruppen gebildet. Die jüngeren Kinder haben direkt mit dem Gestalten einer persönlichen Kerze begonnen, die größeren hörten sehr gespannt und konzentriert einer längeren Geschichte von Ursula Wölfel zu. die eine friedliche Begegnung zweier Soldaten mitten im Krieg schildert. Das berührte die Kinder sehr.

Danach waren dann alle, Große und Kleine damit beschäftigt, ihre ganz persönliche Kerze zu gestalten, die nach Fertigstellung noch von uns Mitarbeitern mit einem Wachsstift beschriftet wurde.

Schlau wäre es gewesen die Kunstwerke zu fotografieren, doch das können wir nachholen...

Die Kerzen bleiben im Gemeindehaus und werden von jedem Kind angezündet, wenn es zum nächsten Kindergottesdienst kommt.

So können wir immer sehen, wenn ein Kind vielleicht krank ist, im Urlaub ... oder ähnliches. Wir können uns so besser im Blick behalten und eher als Gruppe erleben, auch wenn zwischen den Kindergottesdiensten oft 4 Wochen vergehen.

 

 

Christine Gerth